Leistungsabzeichen für Pfadfinder und Scouts

 

I. Bibel: 

Bibelkenntnis (1) 

Voraussetzung: Leistungsabzeichen Bibelkenntnis der Jungpfadfinder

1. Gib einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Bibel. Nenne drei berühmte Bibelhandschriften.

2. Nenne sechs Berufe von Schreibern der Bibel.

3. Erzähle die Lebensgeschichte von zwei der fünf folgenden Personen: Elia, Josef (Jakobs Sohn), Maria (Mutter Jesu), Paulus, Ruth.

4. Zeige deine Bibelkenntnis und nenne:
4.1 die zehn Gebote (2. Mose 20)
4.2 die Seligpreisungen (Matthaus 5)
4.3 den Missionsauftrag Jesu (Matthaus 28).

5. Nenne mindestens drei Bibelübersetzungen, die heute gebräuchlich sind. Schreibe den Text Johannes 3, 16 aus ihnen ab und vergleiche die Texte miteinander.

6. Erarbeite ein Bibelquiz mit 20 Fragen und führe es in deiner Gruppe durch.

7. Zeige, daß du mit einer Wortkonkordanz umgehen kannst.

8. Zeichne eine Landkarte von Palästina. Trage den Lebensweg Jesu so ein, wie er in einem Evangelium aufgeschrieben ist und numeriere die einzelnen Stationen. Das Evangelium kannst du dir selber auswählen.

 

Mission (2)

1. Lerne den Missionsauftrag aus Matthaus 28.

2. Nimm an einer Jugend-Aktionswoche/Jugend-Evangelisation teil und gib darüber einen Bericht in deiner Gruppe.

3. Erzähle in der Gruppenstunde über das Leben eines Missionars, z.B. Hudson Taylor, David Livingstone, David Zeisberger oder eines anderen.

4, Erzähle in der Gruppenstunde über die Anfänge der Adventmission in Europa. Das Buch Weichenstellungen" (Saatkorn-Verlag, Hamburg) Kapitel 22, kann dir dabei helfen.

5. Lies Kapitel 23 aus dem Buch 'Weichenstellungen" (Saatkorn-Verlag, Hamburg) und gib eine Kurzzusammenfassung.


II. Natur: 

Bäume und Sträucher (3)

1. Welcher Unterschied besteht zwischen Bäumen und Sträuchern?

2. Blätter:
2.1 Sammle und benenne Blätter von 25 verschiedenen Baum- und Straucharten.
2.2 Presse sie, klebe sie sauber in ein Heft ein, beschrifte sie mit deutschen und botanischen (lateinischen) Namen.

3. Zeichne aus dem Gedächtnis folgende Blätter:
- Eiche
- Haselnuß
- Ahorn
- Buche
- Kastanie
- Birke

4. Welche Bäume und Sträucher bevorzugen folgenden Standort:
- Sandboden
- Lehmboden
- An Wasserläufen
- Gebirge
- Heide und Moor

5. Beschreibe die Wichtigkeit der Forstpflege in unserem Land.

6. Nenne Holzarten, die zu folgenden Produkten verarbeitet werden können:
- Sperrholz
- Möbelfurniere
- Werkzeuggriffe
- Schnitzereien
- Bauholz
- Fußboden
- Modellbauhölzer

7. Stelle eine Holzmustertafel mit neun verschiedenen einheimischen Holzarten her:
7.1 Mustergröße je Holzart 5 x 5 x ~ cm. Oder Mustertafel mit neun verschiedenen Baumrinden.
7.2 Beschrifte sie mit deutschen und botanischen (lateinischen) Namen.
 

 

Blumen (4)

l. Fertige ein Herbarium (Sammelheft) an von 35 Arten wildwachsender Blumen. Beschrifte sie mit richtigen deutschen und botanischen (lateinischen) Namen.

2. Zeichne und beschrifte die einzelnen Teile einer Blüte: Stempel, Staubgefäße, Blütenblatter, Kelchblätter

3. Nenne drei giftige Blumen, die in deiner Wohngegend zu finden sind.

4. Erkenne mit verbundenen Augen zwei von fünf wild oder im Garten wachsenden Blumen.

5. Zähle Blumen auf, bei denen du beobachtet hast, daß eines der folgenden Tiere bei ihnen Nahrung suchen:
- Bienen
- Schmetterlinge
- Hummeln
- Vögel

6. Beobachte eine Blume 15 Minuten lang in der Sonne, 15 Minuten während und nach der Abenddämmerung. Nenne den Namen der Blume und berichte über die Art und Zahl ihrer Insektenbesucher.
 

 

Fische (5) 

1. Nenne zehn Fischarten.

2. Beschreibungen:
2.1 Nenne und unterscheide zehn tropische Fische (auch Aquarienfische). Erkläre ihre Brutgewohnheiten und nenne Heimat oder Land, in welcher/welchem sie zu finden sind.
2.2 Nenne zehn Fische, die in den Gewässern deines Landes vorkommen und erkläre ihre Lebensgewohnheiten.
2.3 Nenne fünf Salzwasserfische und erkläre ihre Lebensgewohnheiten.

3. Wozu dienen dem Fisch:
- Rückenflosse
- Brustflosse
- Bauchflosse
- Afterflosse
- Schwanzflosse
- Kiemendeckel
- Schwimmblase
- Kiemen

4. Beschreibe kurz die richtige Pflege und das Futtern von Aquarienfischen aus:
4.1 tropischen Zonen und
4.2 gemäßigten Zonen.

5. Richte ein Aquarium (ca. 20 L) mit Pflanzen und Fischen aus tropischen oder heimatlichen Gewässern ein. Unterhalte es mindestens sechs Monate lang.

6. Wie wirken sich folgende Faktoren auf Fische im Aquarium aus:
- zuviel Licht
- zuwenig Licht
- Überfütterung
- Sinken der Wassertemperatur
- zuwenig Pflanzen und zuviel Fische.
 

 

Haustiere (6)

1. Nenne sieben verschiedene Haustiere.
2. Nenne vier Geflügelarten und ihre Nützlichkeit.
3. Zähle fünf Pferderassen auf und erkläre deren Unterschied.
4. Worin liegt der Wert folgender Haustiere:
- Pferd
- Rind
- Schaf
- Katze.
5. Zähle zehn Hunderassen auf.
6. Welcher Hund hat als einziger eine ganz blaue oder schwarze Zunge?
7. Nenne die Namen der Jungtiere, die wir auf einem Bauernhof finden.
8. Versorge mindestens drei Monate lang ein Tier und erwirb Kenntnisse über seine Ernährung und seine Gewohnheiten.

  

Heilpflanzen (7)

1. Fertige ein Herbarium (Sammelheft) an:
1.1 Sammle 20 verschiedene wildwachsende Pflanzen.
1.2 Presse die Pflanzen und klebe sie auf Papier.
1.3 Bezeichne die Pflanzen mit dem deutschen und dem botanischen (lateinischen) Namen.

2. Gib an, in welchen Monaten des Jahres diese Pflanzen zu sammeln sind.
3. Nenne die Heilwirkung von 15 Heilpflanzen.
4. Nenne die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten.
5. Zähle je zwei Heilpflanzen auf, von denen folgende Teile gebraucht werden:
- Wurzel
- Blüten
- Blätter
- Samen
- Früchte
6. Eine Anzahl von Heilpflanzen enthält Gift. Nenne fünf dieser Pflanzen.
7. Nenne 15 geschützte Pflanzen.
 

 

Ökologie (8) 

Voraussetzung: Leistungsabzeichen Ökologie der Jungpfadfinder

Erkläre die Begriffe:
- Ökologie
- Biologisches Gleichgewicht
- Biotop
- Recycling

2. Was ist "saurer Regen"? Welche Schaden ruft er hervor?
3. Beschreibe die Arbeitsweise einer Kläranlage.
4. Was sollte beim Wäschewaschen beachtet werden?
5. Wo werden Fluorchlorkohlenwasserstoffe oder Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW oder FKW) eingesetzt? Welche Schaden rufen FCKW bzw. FKW hervor?
6. Welche gefährlichen Bestandteile haben Autoabgase? Welche Tips zum Umweltschutz kann man als Autofahrer beachten?
7. Wie belastet Stromerzeugung die Umwelt? Wie kann man den Stromverbrauch einschränken?
8. Nimm an einer Umweltaktion teil (z. B. Waldreinigung, Flußreinigung, Krötenschutz, Anlegen eines Biotops oder Steingartens).
9. Welche Methoden der Abfallbehandlung gibt es in Deutschland?

10. Erkläre, warum du dich umweltfreundlich verhalten willst. 

 

Pilze (9) 

1. Nenne fünf Pilzarten und erkläre ihre Merkmale.
2. Nenne zwanzig Pilze.
3. Beschreibe fünf sehr giftige Pilze.
4. Erkläre den Unterschied zwischen:
- Perl- und Pantherpilz
- Knollenblätterpilz und Champignon
5. Welche Pilzarten bevorzugen folgenden Standort:
- Nadelwald
- Mischwald
- Wiesen
- Laubwald
- Baumstümpfe
6. Welche Regeln sind beim Pilzesammeln zu beachten?
7. Nimm an einer Pilzsammlung unter sachkundiger Führung teil und berichte darüber.
 

 

Steine und Mineralien (10) 

1. Unterscheide zwischen Steinen und Mineralien.

 2. Sammle mindestens 15 Äxten. Versieh jedes Exemplar mit einem Schildchen, auf dem Bezeichnung, Fundort, Datum und Name des Sammlers stehen.

3. Benenne je zwei Exemplare eines Magma-, Sediment- und meta¬morphen Gesteins.

4. Was versteht man unter der Mohsschen Härteskala? Nenne die Mineralien der Skala.

 5. Erkläre:
- Spaltbarkeit
- Aderung
- spezifisches Gewicht
- Struktur
- Glanz
- Kristall
- Farbe

 6. Nenne je vier Verwendungsmöglichkeiten von Steinen und Mineralien. 

 

Sterne (11) 

1. Nenne die Planeten unseres Sonnensystems in der Reihenfolge ihres Sonnenabstandes.
2. Wer ist der nächste Nachbar der Erde im Weltall? Wie groß ist die Entfernung?
3, Stelle mittels Zeichnung oder anderer Hilfsmittel (Ball, Früchte o. a.) die Stellungen und Bewegungen von Sonne, Mond und Erde dar.
4. Wie entstehen Sonnen- und Mondfinsternis?
5. Wodurch werden Ebbe und Flut verursacht?
6. Was verstehst du unter:
- Planet
- Milchstraße
- Himmelspol
- Zenit
- Konjugation
- Fixstern
- Komet
- Himmelsäquator
- Nadir
- Ekliptik
- Mond
- Meteor
- Himmelshorizont
- Deklination
- Nordlicht
7. Gib die Lichtgeschwindigkeit an.
8. Nenne fünf Sternbilder, die zwischen Sonnenuntergang und Mitternacht zu sehen sind:
8.1 Während der Sommermonate
8.2 Während der Wintermonate
8.3 Während des ganzen Jahres

9. Zeichne auswendig eine Karte mit dem Großen Wagen, der Kassiopeia und dem Polarstern.
10. Welchen "Stern" bezeichnet man als Abend- bzw. Morgenstern?
11 . Besondere Sternbilder:
11.1 Wo in der Bibel wird vom Orion, Siebengestirn und vom Baren (Wagen) mit seinen Jungen gesprochen?
11.2 In welcher Jahreszeit ist der Orion am deutlichsten zu sehen?
11.3 Wie heißen die hellsten Sterne des Orion?

12. Nenne zwei Möglichkeiten, um die Helligkeit der Sterne zu kennzeichnen.
13. Das Teleskop:
13.1 Was ist ein Teleskop?

 13.2 Wie ist ein Teleskop aufgebaut? 

 

Tierspuren (12)

1. Erkenne acht verschiedene Fährten, sowie zwei Geläufe von Vögeln. Erstelle von fünf Trittsiegeln Gipsabdrucke.
2. Worüber geben Tierspuren Auskunft? Nenne mindestens drei verschiedene Informationen.
3. Folge einer Tierspur, identifiziere das Tier und bestimme, ob es ruhig gezogen oder geflüchtet ist. Miß die Abstände der Tritte beim Gang oder Lauf.
4. Such dir einen Beobachtungsposten an einem ruhigen Ort in der Nähe deiner Wohnung oder einen Platz, von dem aus du offenes Land oder eine Lichtung überblicken kannst.
4.1 Bereite eine Flache mit weichem Untergrund aus Sand, etc. vor, die Spuren aufnehmen kann.
4.2 Lege evtl. geeignetes Futter aus.
4.3 Suche die Steile täglich nach Spuren ab und erneuere, wenn nötig, das Futter.
4.4 Beobachte mindestens drei Tage diesen Platz und notiere die Ergebnisse.
5. Nenne je zwei Tiere mit folgendem Spurentyp:
- Schalengeher
- Sohlengeher
- Zehengeher.
6. Nenne vier Hinweise, die auf das Revier eines Saugetieres deuten.
7. Nenne und zeige Unterschiede zwischen Hasen- und Eichhörnchenspuren, sowie zwischen Hunde- und Katzenspuren.
8. Nenne je zwei Vogel, die folgende Geläufe hinterlassen:
- Laufspur
- Hüpfspur.
9. Nenne zwei weitere Merkmale, die an einem Ort das Vorkommen von Vögeln anzeigen.
 

 

Vögel (13) 

1. Stelle eine Liste der verschiedenen Vögel auf, die du innerhalb einer Woche im Freien gesehen hast.

2. Stelle eine Liste von 20 Arten in Freiheit lebender Vögel auf, die du selbst beobachtet hast.

3. Fluggewohnheiten:
3.1 Welche Fluggewohnheiten des Turmfalken unterscheiden ihn von allen anderen Vögeln seiner Größe?
3.2 Wie jagt der Sperber und woraus besteht hauptsächlich seine Nahrung?

4. Besonderheiten:
4.1 Nenne zwei Vogel, die Meister im Hochflug und im Gleiten sind?
4.2 Welcher Vogel kann rückwärts fliegen?
4.3 Welcher Vogel legt seinen Hals beim Fliegen in eine S-Kurve?

5. Nenne zwei oder mehr Vogel aus deinem Wohngebiet
-... die fressen, während sie fliegen,
-... die hauptsächlich auf der Erde fressen.

6. Nenne fünf Vogelarten, die nützlich sind und den Holzwurm, die Schwarzläuse und die Rindeninsekten bekämpfen.

7. Nenne zehn verschiedene Greifvogel. Beschreibe ihre Nützlichkeit.

8. Mache fünf Vogelnester ausfindig. Beschreibe ihren Standort und bestimme, zu welcher Vogelart sie gehören. (Beachte: Store keinen brütenden Vogel!)

9. Errichte einen Futterplatz und berichte über die in fünf Tagen beobachteten Vogelbesucher.

 

Wetter (14)

1. Erkläre, wie es zur Bildung von Nebel, Regen, Tau, Schnee, Hagel und Reif kommt.

2. Wolken:
2.1 Erkenne am Himmel oder auf Bildern folgende Wolkenbildungen:
- Zirrus (Federwolken)
- Kumulus (Haufenwolken)
2.2 Wie bilden sich diese Wolken?
2.3 Welches Wetter künden sie an?
- Stratus (Schichtwolken)
- Nimbus (Regenwolken)

3. Erkläre die Funktion eines Thermometers, Barometers, Regenmessers und Hygrometers.

4. Fertige ein Hygrometer (Luftfeuchtigkeitsmesser) an.

5. Wetter und Himmelsrichtungen:
5. Warum ist es an der Westseite der europäischen Küstenländer überwiegend regnerisch und in den mittel- und südeuropäischen Übergangsländern überwiegend trocken?
5.2 Warum kommt der Regen gewöhnlich aus dem Westen und klares, trockenes Wetter aus dem Osten?

6. Gewitter:
6.1 Wie entstehen Blitz und Donner?
6.2 Welche verschiedenen Arten von Blitzen gibt es?

7. Führe eine Woche lang eine Wettertabelle und trage alle 12 Stunden folgende Angaben ein:
- Temperatur
- Feuchtigkeit (Niederschlagsmenge und relative Luftfeuchtigkeit)
- Wolkenbildung
- Windrichtung
- Windstärke
- Luftdruck

8. Welches Wetter kann erwartet werden bei:
8.1 Ostwind
8.2 fallendem (Morgen-)Nebel
8.3 milchig-gelbem Sonnenuntergang
8.4 hohem Schwalbenflug am Abend
8.5 Mond mit Hof

9. Beschreibe folgende Windstärken: 1; 6; 9; 11.

10. Lies eine vorgelegte Wetterkarte (Zeitung oder vom Wetteramt) und erkläre die Zeichen.
 

 

III. Pfadfindertechnik: 

Knoten (15)

1. Aus welchen Materialien werden Seile hergestellt?

2. Wie pflegst und lagerst du Seile?

3. Worin liegen Vor- und Nachteile von Synthetik-Seilen?

4. Zeige, daß du folgende Knoten beherrschst, und gib an, wofür jeder gebraucht wird: Einfacher Weberknoten; gekreuzter Weberknoten; Fischerknoten, Zimmermannsschlinge; Achterschlinge; Rettungsschlinge; Laufende Schlinge; Seilverkurzung; Längs-, Diagonal-, Kreuzbund; Strickleiterknoten; Wurfleinenknoten; Prusikschlinge; Türkischer Sund; Diamantknoten.

5. Führe folgende Knoten vor und erkläre ihre Verwendung: Kurzspleiß; Augspleiß; einfaches Takling; einen Platting deiner Wahl.

6. Leite den Bau einer Seilbrücke mit deiner Gruppe von mindestens sechs Metern Länge.

7. Stelle eine Strickleiter von wenigstens vier Metern Länge her und benutze sie.
 

 

Lagerküche und Feuerstellenbau (16)

1. Lege folgende Feuerstellen an und nimm sie in Betrieb:
- Sternfeuer
- Polynesisches Feuer
- Hirtenfeuer
- Grabenfeuer
- Jägerfeuer

2. Zünde eine der oben genannten Feuerstellen ohne Feuerzeug und Streichhölzer an.

3. Welche Holzarten eignen sich besonders gut zur Feuerung?

4. Wie zündest du ein Feuer mit nassem Holz an (bei Regen oder Schnee)?

5. Verpflegungsplanung:
5.1 Erstelle einen Speiseplan für eine Gruppe von sechs Pfadfindern auf einer dreitägigen Wanderung (täglich drei Mahlzeiten).
5.2 Errechne die voraussichtlichen Kosten dieser Verpflegung.

6. Bereite ein Mittagessen für eine Gruppe von sechs Pfadfindern zu.

7. Wie können Mahlzeiten ohne Töpfe und dergleichen zubereitet werden?

8. Sammle (je nach Jahreszeit):
8.1 fünf verschiedene wildwachsende eßbare Pflanzen, oder
8.2 fünf verschiedene wildwachsende eßbare Beerensorten.

  

Lagerkunde (17)

1. Nenne die Grundvoraussetzungen für den Aufbau eines Zeltlagers.

2. Nenne die notwendige Zeltlagerausrüstung, zusammen mit dem Zeltzubehör, für eine Gruppe von 20 Personen, einschließlich der persönlichen Ausrüstung.

3. Zelte:
- Zähle die verschiedenen Arten von Zelten auf und erkläre sie.
- Beherrsche den Auf- und Abbau von zwei Zelten verschiedener Art.
- Beherrsche die Zeltpflege.

4. Welche Besonderheiten sind beim Lagerfeuer zu beachten?

5. Erkläre die verschiedenen Arten des Wach- und Lagerfeuers und baue sie auf.

6. Welche Vorsichtsmaßregeln müssen beim Schwimmen, Tauchen, Rudern und Spielen beachtet werden?

7. Teilnahme an einem Lager und praktische Mithilfe in verschiedenen Bereichen.
 

 

Orientierung (18)

1. Erkläre, was eine topographische Karte ist und was du darauf findest.

2. Erkenne mindestens 20 Zeichen und Symbole auf der topographischen Karte.

3. Nenne die sechs wichtigsten Teile des Kompasses und erkläre sie.

4. Umgang mit der topographischen Karte und dem Kompaß:
4.1 Orientiere dich anhand der Karte durch Kartenlesen (Standort- und Geländebestimmung).
4.2 Bestimme deinen Standort anhand des Kompasses und der Karte in unbekanntem Gelände.

5. Erkläre:
- Die geographische Nordrichtung
- Die magnetische Nordrichtung
- Die jährliche Deklinationsänderung

6. Finde die Richtung ohne Kompaß, indem du folgende Methoden anwendest:
- Gestirne
- Beobachtung

7. Fertige eine Skizze in unbekanntem Gelände an und trage deinen Standort ein.

8. Teilnahme an einem Orientierungslauf von etwa 6 km Lange nach angegebenen Marsch-/Gradzahlen.

 

 Signalisieren (19)

 1. Was verstehst du unter Morsen?

2. Mit welchen Hilfsmitteln kannst du morsen?

3. Was verstehst du unter Winkzeichen?

4. Mit welchen Hilfsmitteln kannst du winken?

5. Schreibe auswendig auf:
5. l das Morsealphabet oder
5.2 die Winkzeichen.

6. Nenne die Buchstabierwörter.

7. Welche Zeichen werden gegeben beim
7.1 Morsen oder
7.2 beim Winken
für Sendebeginn, Kommen - Empfangsbereitschaft, Verstanden, Irrung/Irrtum, Sendeschluß.

8. Praxis:
8.1 Sende und empfange mittels Morsezeichen mit einer Geschwindigkeit von drei Wörtern pro Minute mindestens 20 Wörter mit mindestens fünf Buchstaben oder
8.2 sende und empfange durch Flaggenwinker-Code mit einer Geschwindigkeit von sieben Wörtern pro Minute mindestens 20 Wörter mit mindestens fünf Buchstaben.
 

 

Wintercamping (20)

1. Erwirb das Leistungsabzeichen "Lagerkunde".

2. Stelle eine Liste der Sachen zusammen, die du beim Wintercamping (unter dem Gefrierpunkt) brauchst.

3. Erkläre, wie man den Körper mit Hilfe geeigneter Kleidung und Schlafutensilien (bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt) warm und trocken hält (unterwegs, bei Rast und beim Schlafen).

4. Nach welchen Gesichtspunkten wählst du einen Wintercampingplatz aus?

5. Beschreibe den Zeltaufbau bei gefrorenem Boden. Wie muß der Standort vorbereitet werden?

6. Plane ein Winterlager für mindestens 3 Tage, erstelle einen Verpflegungsplan und führe das Lager durch.

7. Wie gewinnt man Wasser aus Schnee?

8. Nenne fünf Sicherheitsregeln für Winterlager.

9. Welche Vorbeugemaßnahmen gegen Erfrierungen triffst du? Wie kannst Du Erfrierungen verhindern, erkennen und behandeln?

10. Welche Zelte lassen sich beheizen, welche Gefahren sind dabei zu beachten?
 

 

IV. Haushalt: 

Kochen und Backen (21) 

1. Nahrung und ihr Inhalt:
1.1 Aus welchen Grundstoffen setzt sich eine ausgewogene Nahrung zusammen?
1.2 Wie hoch ist der Tagesbedarf in Gramm für einen Durchschnittsverbraucher, und wie hoch ist sein täglicher Joule-/Kalorienbedarf?

2. Nährwert und Genuß:
2.1 Erkläre den Unterschied zwischen dem Nährwert des Weizen-Weißmehls und dem des Weizen-Vollkornmehls.
2.2 Erkläre den Unterschied zwischen Genuß- und Nahrungsmitteln.
2.3 Was ist bei der Behandlung und Zubereitung der Nahrung zu beachten, damit wertvolle Grundstoffe erhalten bleiben?

3. Bereite zu:
3.1 zwei verschiedene Arten von Getreidespeisen,
3.2 ein kräftiges, warmes Getränk,
3.3 zwei verschiedene Eierspeisen.

4. Bereite zwei verschiedene Arten Kartoffelgerichte zu, und koche drei Gemüsesorten auf die gesundeste Weise.

5. Bereite einen Salat zu. Welchen Wert haben frische Salate in unserer Ernährung?

6. Decke den Tisch für einen festlichen Anlaß.

7. Koche ein Gericht genau nach einem Rezept.

8. Lege dir einen Ordner für Kochrezepte an und hefte 10 Rezepte ein, die du selbst ausprobiert und für gut befunden hast.

9. Beschreibe die Wirkung der Hefe beim Backen.

10. Erkläre die Einstellung eines Herdes beim Backen von:
- Brot
- Gebäck
- Kuchen

11. Backe:
11.1 Schokoladen-, Rühr-, oder Blechkuchen,
11.2 Obst- oder Quarktorte,
11.3 Plätzchen.
 

 

Nadelarbeiten (22)

1. Zeige an einer von dir gefertigten Arbeit, daß du acht Stickarten der nachstehenden Liste ausführen kannst: Vorstich, Margueritenstich, Kettenstich, Knötchenstich, Festonstich, Federstich, Holbeinstich, Kreuzstich, Lochstickerei, Plattstich, Überwendstich, Hexenstich.

2. Zeige, Daß du drei der nachstehenden Handarbeiten ausführen kannst: Applikationsarbeit, Bündelstickerei, Smokarbeit, Kräuselarbeit, Hohlsaumarbeit, Durchzugsarbeit an einem Leinentuch.

3. Führe zwei der folgenden Vorschläge aus: Stricke einen Gegenstand, z. B. einen Schal, einen Pullover, ein Paar Strümpfe, ein Paar Fausthandschuhe, ein Baby-Jäckchen oder eine Mütze für ein Baby.

4. Fertige Spitze in Häkel- oder Schiffchenarbeit an und umhäkle einen Kopfkissenbezug oder ein Taschentuch, oder häkle ein Deckchen.

5. Besticke ein Deckchen oder Tischtuch.

6. Zeige, wie man Spitze richtig kräuselt und überwendlich an eine gesäumte Kante naht.

7. Beschreibe, wie du deine Stickereisachen in gutem Zustand hältst.
 

 

Schneidern (23)

1. Erkläre, wozu man folgende Dinge braucht:
- Schneiderkreide
- Nadeln verschiedener Größe
- Zickzackschere
- Garn verschiedener Art und Stärke

2. Was muß ein Nähkasten enthalten?

3. Wobei und zu welchem Zweck verwendet man folgende Näharten:
- Heften
- überwendlich Nähen (Schlingen)
- Säumen

4. Fertige eine Handarbeit an (z. B. Deckchen, Kopf- oder Halstuch), bei der du den Saumstich anwendest.

5. Zeige, wie man Knöpfe und Häkchen mit Öse annäht.

6. Was versteht du unter:
- Webkante
- Schrägstreifen
- geradegeschnittenem Stoff
- quergeschnittenem Stoff

7. Unterscheide die wichtigsten Stoffarten:
- Baumwolle
- Diolen
- Wolle
- Nylon
- Seide

8. Zeige und erkläre an der Nähmaschine:
- Handrad
- Spule
- Fuß
- Pedal
- Stoffschieber
- elektrische Bedienung
- Nadel

9. Fädle Garn in die Maschine und nähe einen sauberen, geraden Saum.

10. Fertige mit Hilfe der Nähmaschine an:
- ein gesäumtes Tischtuch
- eine einfache Schürze
- eine Bestecktasche

11. Zeichne einen Entwurf, oder wähle aus Abbildungen ein Modell für dich und zeige die passenden Farben und Stoffarten.

12. Stelle anhand eines Schnittmusters ein Kleidungsstück her.
 

 

V. Kunst und Werken: 

Basteln (24)

1. Nenne 10 Materialien, die sich besonders zum Basteln eignen.

2. Stelle drei größere Bastelarbeiten deiner Wahl her. (z. B. Flechtarbeiten, Keramik, Holzarbeiten, Metallarbeiten, Kunststoff, Emaille, Leder, Batik, Glas usw.).

3. Für alle drei Bastelarbeiten:
3.1 Beschreibe die Vorbereitung
3.2 Erstelle eine Materialliste
3.3 Benenne die notwendigen Werkzeuge
3.4 Erkläre die Arbeitsgange bis zur Fertigstellung der Bastelarbeit
 

 

Fotografie (25)

1. Erläutere:
1.1 die Kamerakonstruktion,
1.2 die Funktion der Linse,
1.3 den Anwendungsbereich von Objektiven unterschiedlicher Brennweiten,
1.4 den Einfluß des Lichtes auf den Film,
1.5 die Wirkung von Entwicklern.

2. Gib die hauptsächlichen Verwendungszwecke der Fotografie an.

3. Fotografieren:
3.1 Fotografiere ein Motiv mit drei unterschiedlichen Tiefenschärfen.
3.2 Fotografiere ein Motiv im Gegenlicht auf dem der Vordergrund deutlich erkennbar ist.

4. Mache je fünf Aufnahmen aus folgenden Bereichen:
- Landschaft
- Person oder Tier
- Innenaufnahme
- Gebäude

5. Stelle von dem selbstentwickelten Film aus den vorgenannten Bereichen je einen Abzug oder eine Vergrößerung von mindestens 7 x 10 her oder stelle eine 10 minütige Diaschau mit Begleittext zusammen.
 

 

Grafik und Schaukastengestaltung (26)

1. Schreibe das ganze Alphabet mit großen und kleinen Buchstaben in zwei verschiedenen Schriftarten.

2. Zeige, wann die verschiedenen Größen und Typen von Federn und Pinseln gebraucht werden.

3. Nenne mindestens vier Grundregeln, um ein Plakat zugkräftig und deutlich zu gestalten.

4. Formate:
4.1 Was verstehst du unter DIN-Format?
4.2 Gib die Größen der DIN-Formate A1 bis A6 in cm an.

5. Fertige fünf DIN-A 2 Plakate deiner Wahl an, die für deine Gemeinde und/oder für deine CPA-Gruppe verwendbar sind.
Anmerkung: Über die Annahme dieser Plakate wird unter folgenden Gesichtspunkten entschieden:
- gefällige, saubere Ausführung
- Anordnung, Aufteilung
- Auswahl der verwendeten Schrifttypen
- Aussagewert
- Deutliches Erkennen der Zielgruppe
 

 

Modellbau (27) 

1. Zeige vier Modelle, die du selbst gebaut hast: Flugzeug, Schiff, Auto, Haus, Eisenbahn o. a. (ein Phantasiemodell kann dabei sein!)

2. Skizze und Maßstab:
2.1 Lege eine Bauskizze für ein Modell vor.
2.2 Trage Originalmaße, Modeli-MaSstab und Umrechnungsmaß an der Skizze ein.

3. Arbeitsweisen:
3.1 Beschreibe die Arbeitsgänge
3.2 Erstelle eine Materialliste
3.3 Nenne die notwendigen Werkzeuge
3.4 Erkläre die Arbeitsgange bis zur Fertigstellung

4. Baue ein funktionsfähiges Modell oder baue ein Diorama mit exakter EpochenAusstattung.
 

 

Modelleisenbahn (28)

1. Allgemeine Kenntnisse:
1.1 Ordne die Bahn-Logos den europäischen Ländern zu.
1.2 Erkläre folgende Kurzbezeichnungen nach Vorlage.
1.3 Erkläre das Antriebsprinzip folgender Lokomotivgruppen.
- Dampflokomotive
- Dieselelektrische Lokomotive
- Dieselhydraulische Lokomotive
- Elektrische Lokomotive

2. Eisenbahngeschichte:
2.1 Wie hieß die erste in Deutschland fahrende Lokomotive? Auf welcher Strecke verkehrte sie?
2.2 Wie hieß die erste in Deutschland gebaute Lokomotive? Auf welcher Strecke verkehrte sie?
2.3 Erläutere die unter Modelleisenbahnern übliche Epocheneinteilung mit Jahresangaben und besonderen Merkmalen.

3. Modellbahn - Theorie:
3.1 Notiere die Bezeichnung, den Maßstab und die Spurweite von mindestens vier Modellbahngrößen. Wie groß ist in den Spurgrößen eine Person von 1,80 m?
Wie breit ist in den Spurgrößen eine Straße von 4 m Breite?
3.2 Erkläre folgende Begriffe aus der Modellbahnwelt: Gleisbett; Prellbock; Wendezug; Treibrad; Weichenherzstück; Spurweite; Bahnübergang; Oberleitung; Gleisplan; Baureihe; Kehrschleife; Anschlußgleis; Rollende Landstraße; Doppeltraktion; Ganzzug; Zuggattung; NEM; EKW; 2 L =; 3 S
3.3 Erkläre den Zweck von: Betriebswerk; Drehscheibe; Stellwerk; Rangierbahnhof.

4. Modellbahn - Praxis:
4.1 Modellbahn-Technik * Bereich: Schienen und Gleise:
Baue ein Schienenoval mit mindestens zwei Weichen oder Kreuzungen.
- einwandfreie mechanische Funktion
- einwandfreie elektrische Funktion incl. Weichenantriebe, Herzstückpolarisierungen und zwei elektrisch abschaltbaren Gleisbereiche
- verwende dabei keine im Handel erhältlichen elektrischen Anschlußgleise.
Baue ein ca. 30 cm langes Gleisstuck mit Gleisbett bzw. Schotterbett. Erkläre die Bauweise.
Erkläre anhand einer selbst anzufertigenden Skizze eine funktionierende Kehrschleifenschaltung für das 2 L = System.
4.2 Modellbahn-Technik Bereich: Fahrzeuge.
Wartung einer Lokomotive eigener Wahl
- Lämpchenwechsel
- Ölen des Getriebes
- Kupplungsaustausch gegen ein anderes System
- Reinigen der stromabnehmenden Lokräder bzw. -schleifer
- Funktionsprobe der ausgeführten Arbeiten.
Umbau eines Wagens eigener Wahl:
- Einbau einer Innenbeleuchtung in einen Reisezugwagen
- Umbau von 2 L = in 3 S System (bzw. umgekehrt)
- Zerlege den Wagen dabei weitestgehend und vorsichtig in seine Einzelteile und baue ihn wieder zusammen.

5. Modellbahn - Anlagenbau:
5.1 Baue einen Modulrahmen eigener Wahl und Größe. Führe sorgfältig die erforderlichen Gleisbauarbeiten aus (incl. Elektrik und Optik, z.B. Schotterbett). Achte auf die farbliche Finish-Gestaltung und die Detaillierung der Gleisanlage.
5.2 Setze mindestens ein Gebäude mittlerer Bausatzgröße sorgfältig zusammen.
Behandle es wahrend des Zusammenbaus farblich ("Alterung") und plaziere es sinnvoll auf dem Modul.
5.3 Gestalte das Modul fertig aus (Gras, Bäume, Stützmauern, Figuren, Autos, u.a. Details).

 5.4 Überprüfe die einwandfreie technische Funktion des Moduls. 

 

Musik (29)

1. Nenne die Tonleitern in Dur und Moll und deren Tonschrittfolgen.

2. Schreibe die G-Dur-Tonleiter im Baß- und Violinschlüssel.

3. Nenne große, kleine und reine Intervalle bis einschließlich Oktave und schreibe sie als Notenbild.

4. Nenne die Notenwerte.

5. Komponisten:
5.1 Nenne die Lebensgeschichte von drei Komponisten.
5.2 Nenne fünf große Komponisten und von jedem zwei verschiedene Arten von Kompositionen (z.B. Sonate, Sinfonie, Lied usw.).
5.3 Nenne die drei Hauptepochen der Musikgeschichte ab der Zeit des Barock und deren bedeutende Vertreter Einschließlich des Barock.

6. Singe oder pfeife eine von fünf dir vorgelegten unbekannten Melodien vom Blatt.

7. Spiele ein mittelschweres Musikstück, und erkläre die Vortragszeichen.

8. Spiele oder singe ein Lied aus eurem Gruppenliederbuch oder ein anderes Lied.

9. Zeige oder erkläre die Dirigierbewegung des 3/4- und 4/4-Takts.
 

 

Töpfern (30)

1. Nenne drei Arten von Ton.

2. Wie wird Ton gewonnen und wie wird er aufgearbeitet?

3. Nenne verschiedene Gebrauchsgegenstände aus Ton und ihre Verwendung.

4. Veredelung:
4.1 Was ist eine Glasur?
4.2 Welchen Sinn hat eine Glasur?
4.3 Beschreibe das Glasieren.
4.4 Welchen Gefahren begegnest du beim Glasieren?

5. Entwirf zwei Gefäßformen als Zeichnung, wobei eine mit Ornamenten verziert sein soll.

6. Stelle per Hand zwei gebrauchsfähige Tonformen her (z. B. Vase oder Schale) und glasiere eine davon.

7. Stelle ein gebrauchsfähiges Gefäß auf der Töpferscheibe her.

8. Stelle zwei Tonformen als Wandbild, Kachel oder Schild (Namensschild) her.

 

Zeichnen und Malen (31)

1. Male ohne Vorlage ein Tier in den richtigen Farben und Proportionen.

2. Zeichne einen zylinderförmigen und einen rechteckigen Gegenstand (Körper) von schräg oben gesehen (in kurzem Abstand vom Auge), so daß man jeweils die Perspektive mit Licht und Schatten sieht.

3. Zeichne eine Landschaft aus deiner Umgebung.

4. Entwirf nach einem beliebigen Motiv ein originelles Muster in Farbe. Erkläre seine Verwendungsmöglichkeit.

5. Erkläre folgende Verfahren:
- Radierung
- Linolschnitt
- Stich
- Batik

6. Male in Farbe einen Zweig mit Blüten und Blättern.

7. Male eine Szene im Freien mit Wasser- oder Ölfarben.

8. Fertige zwei Scherenschnitte an. 

 

VI. Sammlungen: 

Briefmarken (32)

1. Erzähle kurz die Geschichte des Postdienstes in Deutschland.

2. Erzähle, wie die Postverteilung in deinem Heimatort vor sich geht.

3. Zeige deine Sammlung von mindestens 500 Briefmarken (keine doppelten) systematisch geordnet.

4. Welche Regeln muß der Briefmarkensammler bei der Pflege der Marken beachten?

5. Was sind Ersttagsbriefe?

6. Erkläre die Handhabung eines Briefmarkenkataloges.

7. Zeige 5 Briefmarken mit verschiedenen Wasserzeichen.

8. Welche Hilfsmittel sind für das Briefmarkensammeln notwendig?

9. Nenne 10 seltene Briefmarken und gib ihren ungefähren Wert an. 

 

VII. Sport: 

Radfahren (33)

1. Nenne und erkläre die Funktion der verschiedenen Teile des Fahrrades.

2. Repariere einen beschädigten Schlauch.

3. Halte dein Fahrrad in einem verkehrstüchtigen Zustand (prüfe alle Schrauben und Muttern). Erkläre was zur Verkehrstüchtigkeit gehört.

4. Fahre an einem Tag 75 km innerhalb von 5 Stunden Fahrzeit.

5. Kenne die Verkehrszeichen.

6. Nenne die wichtigsten Verkehrsregeln und weise nach, daß du an einem Verkehrserziehungskurs teilgenommen hast.

7. Nenne drei Regeln, die du immer beachten mußt, wenn du auf einer Landstraße fährst.

8. In welcher Formation fährt eine Fahrradgruppe?

9. Weise nach, daß du eine Straßenkarte lesen kannst. 

 

Reiten (34) 

1. Welche Haltungsmöglichkeiten bieten sich bei der Unterbringung eines Pferdes an?

2. Erkläre, wie der mindeste Größenbedarf einer Pferdebox errechnet wird! Nach welchen Kriterien wird gerechnet?

3. Nach welchen Kriterien wird ein Pferd gefüttert?

4. Was wird in der Regel gefuttert?

5. Erkläre die wichtigsten Grundregeln bei der Pflege des Pferdes!
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6. Zeige anhand einer Skizze 25 wichtige Stellen eine Pferdes! (siehe unten)

7. Nach welchen Kriterien/Gruppen werden Pferde eingeteilt?

8. Welche Reitstile gibt es? Warum gibt es sie? Wie sehen die jeweiligen Reithilfen aus?

9. Welche Rassen eignen sich für die unterschiedlichen Reitstile?

10. Wie sehen Sattel und Zaumzeug der unterschiedlichen Reitstile aus?

11. Erkläre den korrekten Sitz des Reiters.
12. Erkläre die Hilfen für Schritt, Trab, Galopp.

13. Erkläre, wie du das empfindliche Maul eines Pferdes schützt und wie du es "empfänglich" hältst. Das ist eines der am meisten zu beachtenden Dinge eines Reiters!

14. Erkläre fünf wichtige Verhaltensregeln, wenn Du in einer Gruppe mit dem Pferd unterwegs bist und in der Spur/der Gruppe bleiben sollst/willst!

15. Erkläre, wie du ein Pferd unter folgenden Bedingungen führst (der Reiter sitzt dabei auf dem Pferd):
- wenn es Angst hat,
- wenn es sich weigert, in die Richtung zu gehen, wo es hingeführt wird,
- wenn es davonlaufen will oder davonläuft,
- wenn es zu scheuen beginnt.

16. Erkläre vier wichtige Regeln, wie du ein Pferd vor Krankheit bewahrst, nachdem es hart für dich gearbeitet hat!

 


Jugendsportabzeichen (35)


Bedingungen des deutschen Jugendsportabzeichens erfüllen. 

 

Schwimmen I (36)

Nachweis oder Erfüllung der angegebenen Bedingungen des Deutschen Jugendschwimmabzeichen - Silber
 

 

Schwimmen II (37)

Nachweis oder Erfüllung der angegebenen Bedingungen des Deutschen Jugendschwimmabzeichen - Gold
 

 

Schwimmen III (38)

Nachweis oder Erfüllung der angegebenen Bedingungen des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens der DLRG - Bronze  

 

Skifahren (39)

1. Nenne die Materialien, die im allgemeinen für die Skiherstellung verwendet werden.

2. Welche drei Skiarten sind gebräuchlich?

3. Führe in guter Haltung aus:

- Stemmbogen/Pflug

- Parallelschwung

- Spitzkehre

4. Es kann gewählt werden:
- Fahre in guter Haltung einen mittelschweren Slalom oder
- Nimm an einem Skilanglauf von mindestens 6,5 km Lange teil.

5. Schreibe oder gib mündlich Bericht über:
5.1 Aufgabe der Sicherheitsbindung
5.2 richtige Skikleidung
5.3 Verhalten auf der Piste
5.4 Erste Hilfe bei Skiunfällen
5.5 Verhalten am Skilift

6. Was trägt zur Verringerung der Gefahren im alpinen Skisport bei? 

 

Wandern (40)

1. Beschreibe die zweckmäßige Kleidung für eine Wanderung, einschließlich Schuhen und Strümpfen.

2. Nenne die Gegenstände, die man für eine Wanderung mit einer Übernachtung im Freien mitnehmen muß.

3. Lege eine Bestätigung vor, daß du gewandert bist:
- an zwei Tagen in einem Monat je 15 km, oder
- an einem Tag 25 km in sechs Stunden Gehzeit.
- Fertige darüber einen Bericht an. Schildere deine Erlebnisse und Beobachtungen.

4. Beschreibe drei interessante Wanderungen in deiner Umgebung.

5. Umgang mit Karte und Kompaß:
5.1 Stelle eine ausführliche Karte von einer der unter 4 beschriebenen Wanderungen her.
5.2 Weise nach, daß du
- eine topographische Karte lesen kannst,
- einen Kompaß gebrauchen kannst,
- die voraussichtliche Wanderzeit errechnen kannst.

6. Ermittle deine Schrittlänge und miß eine Entfernung von einem halben Kilometer durch Abschreiten. 

 

VIII. Erste Hilfe:


Erste Hilfe (41)

Gefordert ist ein Kurs mit acht Doppelstunden in Erster Hilfe durch eine anerkannte Rettungsdienstorganisation (Teilnahmebestätigung vorlegen!). 

 

IX. Gruppenführung:

Erzählkunst und Gesprächsführung (42)

1. Was muß man beim Erzählen einer Geschichte beachten?

2. Nenne drei Bücher, in denen du Material für Geschichten gefunden hast:
- biblische Geschichte
- Kirchengeschichte oder Geschichte der Adventbewegung
- Naturerlebnisse

3. Mache dir für die Geschichte, die du erzählen willst, eine ausführliche Gliederung und lege sie dem Prüfer/der Prüferin vor.

4. Erkläre, warum bei der Erzählkunst auf ein bestimmtes Ziel hingelenkt werden muß und wie man einen guten Höhepunkt in die Geschichte einbaut.

5. Erzähle Kindern unter sechs Jahren fesselnd eine biblische Geschichte.

6. Erzähle Kindern über sechs Jahren eine Geschichte aus der Kirchengeschichte oder der Geschichte der Adventbewegung.

7. Erzähle im Gottesdienst aus dem Leben Deiner Pfadfindergruppe.

8. Erzähle ein Naturerlebnis.

9. Welche Aufgaben hat der Diskussionsleiter?

10. Erkläre den Unterschied zwischen Debatte und Diskussion.

11. Halte in deiner Gruppe eine Andacht in Form eines Gesprächs (Diskussion).